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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0007193500 719350 -   € -   €
 
 
 

KBA Umsatzrekord


10.04.2003
Ad hoc

Trotz der Konjunktur- und Werbeflaute konnte die Koenig
& Bauer Gruppe (KBA; ISIN DE0007193500 / WKN 719350) im Geschäftsjahr 2002 den Konzernumsatz nochmals um 3,8 % auf EUR 1.353,8 Mio. (2001: EUR 1.304,0 Mio.) steigern und damit die eigene Prognose um gut EUR 100 Mio. übertreffen. Dennoch blieb auch KBA von der Investitionsschwäche in der grafischen Industrie nicht verschont. Mit EUR 1.084,5 Mio. lag der Auftragseingang um 9,5 % unter dem Vorjahreswert von EUR 1.197,9 Mio.

Der Auftragsbestand zum Jahresende 2002 war mit EUR 832,9 Mio. (2001: EUR 1.102,2 Mio.) um 24,4 % niedriger als im Vorjahr. Bei der Vorstellung des erstmals nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) erstellten Konzernberichtes 2002 in Frankfurt a.M. wurde der Gewinn vor Steuern (EBT) mit EUR 43,2 Mio. (2001: EUR 62,3 Mio.) beziffert. Angesichts der schwierigen Marktverhältnisse und des damit verbundenen Preisdruckes hat KBA damit im Branchenvergleich ein respektables operatives Ergebnis erwirtschaftet, obwohl man das anvisierte Ergebnisziel in einer Größenordnung von EUR 50 Mio. aufgrund der ausgebliebenen Konjunkturbelebung und eines schwachen vierten Quartals nicht ganz erreicht hat. Der Konzernjahresüberschuss ging inklusive latenter Steuern auf EUR 28,1 Mio. (2001: EUR 40,0 Mio.) zurück.

Das Ergebnis je Aktie erreichte EUR 1,75 nach EUR 2,49 im Vorjahr. Der AG-Jahresüberschuss reduzierte sich aufgrund des Fusionsaufwandes von EUR 20,2 Mio. für das Digitaldruckunternehmen Karat Digital Press GmbH auf EUR 17,9 Mio. Daran sollen die Aktionäre mit einer Dividende je Stammaktie von EUR 0,50 beteiligt werden. Gedämpfter Ausblick für 2003 Unter Zugrundelegung des aktuellen Auftragsbestandes hält KBA in 2003 aus heutiger Sicht einen Rückgang des Konzernumsatzes in der Größenordnung von 10 %
für wahrscheinlich.

Eine konkrete Ergebnisprognose für 2003 sei aktuell von zu vielen Risiken behaftet. Ziel sei es, auf Konzernebene erneut ein positives operatives Ergebnis zu erwirtschaften. Da positive Ergebnisbeiträge gegenwärtig in erster Linie aus Kostensenkungsmaßnahmen zu generieren sind, sehen die Planungen bis zum Jahresende 2003 eine weitergehende Personalanpassung vor, die auch Teilbetriebsschließungen beinhalten kann.


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